Letzte News

Erst bei der AWO und dann zum VfV Spandau…

Wir hatten eine Einladung der AWO in Spandau. Anlässlich ihres jährlichen Eisbein-Essen sollte auch Kultur (Karnevalistischer Tanz) auf den Teller. So hatten wir die Gelegenheit unseren Paartanz, unsere Garde mehr...

Die Zeiten ändern sich, die Personen ändern sich – also ändert sich auch der Verein. Deshalb heißt es: was gestern aktuell war gehört heute ins Archiv. Die hier aufgeführten Artikel spiegeln immer den Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und geben somit dem Verein eine Historie.

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Die Gründung (2008)


Die Gründung der Rosengarde Berlin wurde durch 11 Karnevalisten am 18. Januar 2008, in der Gaststätte „Zur gemütlichen Quelle“ in Berlin Spandau, beschlossen.

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Till & Hoppeditz (2013)

Bei Kaffee und Kuchen fand unser diesjähriges Ordensfest statt. Hier erhielten alle Mitglieder, sowie Freunde und Sponsoren den neuen Sessionsorden. So Orden-tlich ausgestattet kann die Session beginnen. Zuvor jedoch trat Till Eulenspiegel auf, um Hoppeditz zu erwecken, und das ist gut gelungen. Die Rede dafür stammt noch von unserem langjährigen Mitglied Fritz Beyer, der über 50 Jahre im Berliner Karneval aktiv war. Fritz wollte diesen Beitrag zum Ordensfest noch selbst vortragen, es war ihm leider nicht mehr vergönnt; kurz vor seinem 80.Geburtstag und unserem Ordensfest verstarb er. Er fehlt uns; und damit auch seine Erfahrung und sein Wissen um den Berliner Karneval!

Sein letzter Beitrag soll daher nicht unerwähnt bleiben.

Till & Hoppeditz

Till Eulenspiegel ist im Land
überall sehr gut bekannt.
So grüß ich euch in diesem Saal
denn nun beginnt der Karneval.

Und hier könnt ihr in meiner Rechten
den Narrenspiegel glänzen seh`n
doch brauch ich ihn nicht zum Spiegelfechten,
das kann zu leicht ins Auge geh`n.

So mancher wird zum Narr im Spiegelbilde
doch wir zähl`n nicht zur Prominenz
mit Berliner Narren verfährt man milde,
aber man zollt ihnen keine Reverenz.

Wir sehen im Spiegel mehr Schatten als Licht,
das Volk sieht uns gerne, der Senat leider nicht.
Das wird wohl sicher daran liegen
das die Hotels nicht so viele Gäste durch uns kriegen.

Doch als Symbol bin ich nicht hier –
denn unser Symbol – das kennen wir:
Er wartet schon in seinem Sitz,
unser Freund der Hoppeditz.
Darum wollen wir unser`n Jecken
gemeinsam aus dem Schlaf jetzt wecken.
Lasst ein dreifach HOPPEDITZ erklingen
dann wird er aus dem Sarg gleich springen
ein dreifaches HOPPEDITZ erwaaaache …

HEIJO ruf ich nach langer Ruh
nun wieder euch den Narren zu,
nun ist es wider mal soweit,
auf`s neue beginnt die Narrenzeit.

Wir sind wieder lustig und werden wieder
fröhlich singen die alten Lieder.
Und da wir keinen Rhein hier haben
besingen wir einfach den Nordgraben.

Nun winken uns wieder prächtige Orden,
das Bier ist schon wieder teurer geworden
doch dafür gehen die Wasserpreise zurück
alles in allem hab`n wir noch Glück.

Frühchen- Frühchen sind wir längst nicht mehr
Spätchen oft dagegen sehr.
Aber wir brauchen keine Charitè
haben wir `ne Kneipe in der Näh`
und wer noch Benzin kaufen kann wie die meisten
der kann sich auch Champagner leisten.

Und wir sagen`s wieder einmal:
Es gibt nicht schöneres als den KARNEVAL.

Doch das Schönste kommt zum Schluß,
ich als Hoppeditz bekomme von jedem einen Kuß
und dann bin ich mit der Rosengarde froh –
darauf ein dreifach – BERLIN HEIJO –